Kommunikation

Es war das Ziel dieses Arbeitsschwerpunkts, Reflexion zu fördern und Werkzeuge im Bereich der gemeinschaftlichen Kommunikation zu entwickeln, verstanden als ein Prozess des Austauschs und des Dialogs und nicht als reine Informationsübermittlung. Es ging darum, Stimmen, Erfahrungen, Austauschprozesse und Lernprozesse sichtbar zu machen, die aus Viena Latina hervorgegangen sind, und die Präsenz migrantischer Erfahrungen aus einer sensiblen, kontextbezogenen Perspektive zu erweitern, die die Stimmen der beteiligten Akteur*innen in den Mittelpunkt stellt.

Die Koordination dieses Projektbereichs lag bei Marcela Torres Heredia, und die folgenden Citizen Scientists nahmen daran teil.

Hugo Andrade

Er ist Brasilianer, hat Internationale Beziehungen studiert und verfügt über Berufserfahrung in Datenanalyse und Kommunikation. Er migrierte 2024 nach Wien und arbeit seither in den Bereichen Hospitality, Daten und Unternehmertum.

Seine Beteiligung am Projekt konzentrierte sich auf die Analyse und Interpretation von Daten zur lateinamerikanischen Migration in Wien. Ziel war es, anhand offizieller, von der Stadt Wien bereitgestellter Daten nachzuvollziehen, wie sich die Migrationsbewegungen lateinamerikanischer Communities in der österreichischen Hauptstadt im Laufe der Jahre entwickelt haben.

Links:
https://github.com/hgt154/data_latam_community_vienna

https://www.vienalatina.org/blog/flujos-migratorios-desde-america-latina-y-el-caribe-a-viena-en-los-ultimos-20-anos-una-mirada-desde-los-datos/

Rafaela Cavalcanti de Alcantara

Sie ist eine lateinamerikanische Migrantin aus Recife, Pernambuco (Brasilien), und beschäftigt sich mit Themen wie Urbanität, Daten, Körper-Territorien, Feminismen und Zines.

Im Rahmen von Viena Latina hat sie ein Fanzine entwickelt: eine Kartierung der Choreografien der Migration.

Diego Erazo

Diego Eraso ist ein kolumbianischer Autor und Fotograf, geboren in Popayán, einer Stadt in den Anden im Süden Kolumbiens. Er lebt in Wien und verfügt über einen Bachelorabschluss in Sozialkommunikation von der Universidad del Cauca (Kolumbien) sowie einen Masterabschluss in New Documentary Photography von LABASAD (Spanien).

Die von ihm vorgeschlagene Kampagne „Voces Conectadas: Empowerment von Migrant:innen in Wien“ zielte darauf ab, audiovisuelle Erfahrungsberichte von lateinamerikanischen und karibischen Migrant:innen zu sammeln, um ihre Geschichten sichtbar zu machen und das kollektive Gedächtnis zu stärken. Ergänzend wurde ein praxisorientierter Kommunikationsworkshop mit Vertreter:innen der lateinamerikanischen Community in Wien durchgeführt, um deren Erzählkompetenzen und aktive Beteiligung zu fördern.

Ana María Kamper

Sie ist eine Fachkraft im Bereich Darstellende Künste, Sprecherin und Dozentin. Bevor sie nach Österreich zog, leitete sie von 2016 bis 2019 das Programm „Produktion von darstellender und visueller Kunst“ am Institut für Angewandte Künste LCI Bogotá (Kolumbien), ihrem Herkunftsland. Sie ist als Kulturmanagerin im Programm Soy Cultura des kolumbianischen Kulturministeriums registriert.

Innerhalb des Kommunikationsteams von Viena Latina entwickelte sie die Kampagne „Momentos“ unseres migrantischen Weges. Die Kampagne „Momentos“ zielt darauf ab, die migrantische Person als aktives Subjekt sichtbar zu machen, das kulturelle, emotionale und symbolische Brücken zwischen Herkunft, Lebensweg und Gegenwart schafft.

Links:
https://www.instagram.com/p/DOXsdKWDZV1/?img_index=1
https://www.instagram.com/p/DOfcl1kjUqs/

Juliana Vidal

Ursprünglich aus Kolumbien, studierte sie Publizistik- und Kommunikationswissenschaften an der Universität Wien und lebt derzeit in Wien.

Bei Viena Latina war sie Teil des Citizen Scientist-Teams im Bereich Kommunikation. Sie unterstützte die Entwicklung von Projekten und übernahm Aufgaben in der visuellen Dokumentation. Zudem fotografierte sie mehrere Veranstaltungen, darunter die Abschlussveranstaltungen im Wien Museum, und trug so zur öffentlichen Sichtbarkeit des Projekts bei.