Kommunikation
Eröffnung der Ausstellung Viena Latina – Leben zwischen den Welten 4. März 2026 – Wien Museum
Die Eröffnung der Ausstellung Viena Latina – Leben zwischen den Welten (https://www.wienmuseum.at/viena_latina) brachte hunderte Menschen im Wien Museum zusammen und stellte einen besonders bedeutenden Moment für das Projekt dar. Laut Angaben des Museums wurde an diesem Abend ein Besucher*innenrekord erreicht.
Nach fast zwei Jahren gemeinsamer Arbeit bot dieses Treffen die Gelegenheit, die Ergebnisse eines Prozesses zu feiern und sichtbar zu machen: die Geschichten, Erfahrungen und Erinnerungen von rund 20.000 Menschen aus Lateinamerika und der Karibik, die in Wien leben.
Die Eröffnung fand im Veranstaltungssaal des Wien Museums statt und wurde von Dankesworten des Teams von Viena Latina sowie einer musikalischen Begleitung durch den Coro Eurolatinoamericano begleitet. Die festliche Atmosphäre aus Begegnung, Musik und Austausch spiegelte die Vielfalt und Lebendigkeit der beteiligten Gemeinschaften wider.
Die Ausstellung war ab dem Eröffnungstag bis zum 31. Mai 2026 bei freiem Eintritt zugänglich und wurde durch verschiedene Veranstaltungen begleitet, die an die unterschiedlichen Arbeitsschwerpunkte des Projekts anknüpften.
Baum der Erinnerungen: Oral History in der Migration 26. März 2026 – Wien Museum
Am 26. März wurde die kollektive Performance „Der Baum der Erinnerungen“ präsentiert, entwickelt von der Gruppe der Citizen Scientists des Bereichs Oral History im Projekt Viena Latina. Nach zwei Jahren gemeinsamer Arbeit und mehr als 70 Interviews mit Menschen aus Lateinamerika und der Karibik, die in Wien leben, bildete diese Veranstaltung den Abschluss eines Prozesses, der Erinnerung, mündliche Erzähltraditionen und Migration künstlerisch in den Mittelpunkt stellte.
In den Ateliers A und B des Wien Museums verwandelte die Performance den Raum in einen lateinamerikanischen Platz – einen Ort der Begegnung, gemeinsamer Erinnerungen und geteilter Stimmen. Durch Poesie, Tanz, szenische Darstellung, Musik und audiovisuelle Elemente wurden Ausdrucksformen, Gesten und Erzählweisen lateinamerikanischer Mündlichkeit aufgegriffen und neu interpretiert.
Im Zentrum stand ein vom Kollektiv selbst gebauter Holzbaum, inspiriert von der Bildsprache der Brigada Ramona Parra. Er wurde zum Symbol für Erinnerung, Gemeinschaft und kulturellen Ausdruck. Den Abschluss bildete eine Einladung an das Publikum, gemeinsam drei offene Fragen zu beantworten und die eigenen Gedanken in eine kollektive Live-Installation einzubringen.
Nach der Aufführung ergänzten die Partnerorganisationen Lateinamerikanische Dachverband, MILAT (Migrantes Latinos) und Casa Cultural Colombiana die Ausstellungsvitrine um neue Objekte und erweiterten damit das gemeinsame Archiv von Erinnerungen und Ausdrucksformen der lateinamerikanischen und karibischen Communities in Wien.
Paseos urbanos en Viena Latina: pasos y lugares 19 de mayo de 2026 – Wien Museum
El 19 de mayo tuvo lugar el acto de clausura del eje Paseos Urbanos de Viena Latina en los talleres del Wien Museum. El proyecto tuvo como objetivo desarrollar tres rutas urbanas y materiales educativos orientados a visibilizar la presencia, la vida cotidiana y el legado de las personas de América Latina y el Caribe en Viena.
A través de un recorrido educativo por distintas estaciones diseñadas dentro del museo, se compartieron con el público los principales aprendizajes, experiencias y resultados surgidos durante estos meses de trabajo colaborativo. La actividad permitió recorrer diferentes miradas sobre la ciudad y destacar formas de habitar y construir memoria desde las experiencias migrantes.
La participación del grupo Maracatu Nossa Luz, con cantos y ritmos provenientes del norte de Brasil, contribuyó a generar una atmósfera de encuentro, participación y reflexión colectiva. Como cierre simbólico del proceso, se invitó al público asistente a “transmutar” sus experiencias vividas en la ciudad y reconocer las múltiples posibilidades que ofrece Viena como espacio de convivencia y construcción comunitaria.
Durante esta jornada, los grupos Ni Una Menos Austria, Radio Latin Lounge, Sociedad Austroperuana y Decolonizing in Vienna entregaron objetos a la vitrina de la exposición, ampliando así el archivo colectivo de memorias, recorridos y experiencias migrantes.
Urbane Spaziergänge in Viena Latina: Wege und Orte 19. Mai 2026 – Wien Museum
Am 19. Mai fand in den Ateliers des Wien Museums die Abschlussveranstaltung des Projektschwerpunkts Urbane Spaziergänge von Viena Latina statt. Ziel des Projekts war die Entwicklung von drei Stadtrouten sowie begleitenden Bildungsmaterialien, um die Präsenz, den Alltag und das Vermächtnis von Menschen aus Lateinamerika und der Karibik in Wien sichtbar zu machen.
Im Rahmen eines interaktiven Rundgangs durch verschiedene im Museum gestaltete Stationen wurden zentrale Erkenntnisse, Erfahrungen und Ergebnisse aus den Monaten der gemeinsamen Arbeit mit dem Publikum geteilt. Die Veranstaltung eröffnete unterschiedliche Perspektiven auf die Stadt und machte sichtbar, wie Erinnerung und Zugehörigkeit aus migrantischen Erfahrungen heraus entstehen.
Die Teilnahme der Gruppe Maracatu Nossa Luz mit Gesängen und Rhythmen aus dem Norden Brasiliens schuf eine Atmosphäre der Begegnung, Beteiligung und gemeinsamen Reflexion. Als symbolischer Abschluss wurden die Besucher*innen eingeladen, ihre Erfahrungen in der Stadt zu „transformieren“ und die vielfältigen Möglichkeiten Wiens als Ort des Zusammenlebens und des gemeinschaftlichen Gestaltens wahrzunehmen.
Im Rahmen der Veranstaltung übergaben die Gruppen Ni Una Menos Austria, Radio Latin Lounge, Sociedad Austroperuana und Decolonizing in Vienna Objekte an die Ausstellungsvitrine und erweiterten damit das gemeinsame Archiv von Erinnerungen, Wegen und Migrationserfahrungen.


























