Stadtspaziergänge

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© Marisel Orellana Bongola
Kettenbrückengasse Die U-Bahn-Station ist der Endpunkt des Naschmarkts, wo jeden Samstag der Flohmarkt stattfindet. Dieser Markt ist ein besonderer Ort für die lateinamerikanische und karibische Gemeinschaft, dessen Farben, Gerüche und pulsierendes Leben uns mit unserer Heimat verbinden und wo wir die Zutaten für unsere typischen Gerichte finden.

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© Marisel Orellana Bongola
LEFÖ Der 1985 von einer Gruppe österreichischer und südamerikanischer Frauen gegründete Verein begleitet und berät seither Migrantinnen aus Lateinamerika und der Karibik in Fragen zu Rechten, Alphabetisierung und geschlechtsspezifischer Gewalt. Derzeit bietet er auch Beratungen für Flüchtlingsfrauen aus Konfliktgebieten an.

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© Marisel Orellana Bongola
Filmcasino Dieses 1911 eröffnete Programmkino ist jedes Jahr Schauplatz des Lateinamerikanischen Filmfestivals, bei dem eine exklusive Auswahl aktueller Independent-Filme gezeigt wird. Die Filme laufen in Originalsprache mit Untertiteln. Dazu werden traditionelle Speisen und Getränke aus der Region angeboten, was viele Menschen anzieht.

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© Marisel Orellana Bongola
Mi Barrio Das 1981 unter dem Namen „Andino” gegründete Lokal war eines der ersten lateinamerikanischen Lokale, das als Treffpunkt für die politische Diaspora aus Chile geschaffen wurde, an dem sie lateinamerikanisches Essen und Musik genießen konnten. Heute heißt es „Mi Barrio” und ist nach wie vor ein beliebter Treffpunkt, der zur Stadtgeschichte beiträgt.

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© Marisel Orellana Bongola
Mariahilfer Straße Es ist ein wichtiger Knotenpunkt der Stadt, ein Ort voller Leben und Geschäfte, der uns an viele unserer pulsierenden Hauptstädte erinnert. Gleichzeitig ist es ein Ort, an dem viele Menschen aus der Gemeinschaft Opfer von Diskriminierung geworden sind. An seinen Enden befinden sich der Platz der Menschenrechte und der Christian-Broda-Platz, Orte, die für ihre Demonstrationen bekannt sind.

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© Marisel Orellana Bongola
PROSI Dieser Supermarkt ist für seine „exotischen“ Produkte bekannt und wurde gegründet, um die Bedürfnisse von in Wien lebenden Einwander:innen aus verschiedenen Regionen der Welt zu erfüllen. Das umfassende Sortiment bietet unter anderem Süßigkeiten, Mehl, Fisch und sogar Spirituosen. Ein Muss für alle, die gute Küche lieben!

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© Marisel Orellana Bongola
Urban-Loritz-Platz Es ist bekannt als Sitz der Wiener Zentralbibliothek, die über eine Auswahl von über 500 Büchern der lateinamerikanischen Literatur in Originalsprache verfügt. Dieser Ort ist wichtig, weil er in den letzten Jahren Treffpunkt der Frauentrommelgruppe Maracatú Nossa Luz war. Jeden Freitag füllte sich dieser Ort mit Klängen und Rhythmen des Widerstands.

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© Marisel Orellana Bongola
Brunnenpassage Dieses Kulturzentrum befindet sich an einem der repräsentativsten Plätze für Einwander:innen in Wien. Es bietet Tanz-, Koch- und Sprachkurse, Ausstellungen und Konzerte an und wurde von unseren Interviewpartner:innen als einer der kulturellen Orte genannt, die es ermöglichen, eine Verbindung zu Lateinamerika aufzubauen und sich in der Stadt politisch und kulturell zu stärken.

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© Marisel Orellana Bongola
Fania Bar Dies ist ein Ort, der von der lateinamerikanischen Community wegen seines Rhythmus und seiner guten Atmosphäre sehr geschätzt wird. Nur wenige Blocks entfernt liegt das Fania Live, ein Auftrittsort für lateinamerikanische Bands, die mit ihren mitreißenden Rhythmen die Stadt zum Tanzen bringen. Beide Lokale haben zur Festigung der lateinamerikanischen Identität in Wien beigetragen.
